Gesundheit und Sicherheit: Die Rolle intelligenter Lösungen in einer Welt nach Covid
Gesundheit und Sicherheit waren schon immer wichtige Aspekte im Bauwesen. Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation erleiden weltweit jedes Jahr allein am Arbeitsplatz etwa 2,3 Millionen Männer und Frauen Unfälle oder erkranken. Andere gewerbliche Umgebungen, von Universitätsgeländen bis hin zu Krankenhäusern, bergen ähnliche Risiken. Da Gebäude in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens eine so wichtige Rolle spielen, ist es unerlässlich, dass sie so sicher wie möglich sind und die Gesundheit aller ihrer Nutzer fördern.
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Gesundheit und Sicherheit waren schon immer wichtige Aspekte im Bauwesen. Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation erleiden weltweit jedes Jahr allein am Arbeitsplatz etwa 2,3 Millionen Männer und Frauen Unfälle oder erkranken. Andere gewerbliche Umgebungen, von Universitätsgeländen bis hin zu Krankenhäusern, bergen ähnliche Risiken. Da Gebäude in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens eine so wichtige Rolle spielen, ist es unerlässlich, dass sie so sicher wie möglich sind und die Gesundheit aller ihrer Nutzer fördern.
In jüngster Zeit hat sich die gesamte Debatte rund um Gesundheit und Sicherheit in Gebäuden infolge der COVID-19-Pandemie dramatisch verändert.
Plötzlich wurden Handdesinfektionsmittel und eine regelmäßige Belüftung nicht mehr nur als nützliche Extras angesehen, sondern zu gesetzlichen Vorschriften.

Mit Blick auf eine Welt nach der COVID-Pandemie sollten Gebäudeeigentümer und -verwalter innovative Wege prüfen, wie sie Gesundheit und Sicherheit in ihren Büros, auf ihren Campusgeländen und in anderen Umgebungen zum Wohle ihrer Mitarbeiter und Besucher fördern können.
Smart spaces Gebäudemanager dabei unterstützen, eine sichere Rückkehr in ihre Gebäude zu ermöglichen. Ob es sich dabei um intelligente Zugangskontrolle, Besuchermanagement, Luftqualitätsüberwachung oder andere Formen intelligenter Technologien handelt – diese Lösungen könnten den Übergang in eine Welt nach der Pandemie erleichtern.
Die Rückkehr ins Büro
Eine der häufigsten Herausforderungen, vor denen Menschen heute stehen, ist die Rückkehr ins Büro. Nach Monaten der Telearbeit werden viele Mitarbeiter gebeten, zumindest zeitweise an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Dies wird die Zusammenarbeit vor Ort fördern, den Aufbau von Beziehungen verbessern und zu einer effizienteren Kommunikation führen. Doch einige Mitarbeiter haben verständlicherweise Bedenken, wieder ins Büro zurückzukehren.
Einer aktuellen Umfrage am Arbeitsplatz zufolge machen sich 66 % der Beschäftigten in den USA Sorgen um ihre Gesundheit und Sicherheit, wenn sie wieder ins Büro zurückkehren.
Glücklicherweise können intelligente Lösungen dazu beitragen, diese Ängste abzubauen und einen sichereren Arbeitsplatz zu schaffen. Hier sind einige Lösungen, die zum Einsatz kommen könnten:
- Kapazitätsmessung – Diese Plattformen könnten mithilfe von IoT-Sensoren oder Kameras erfassen, wie viele Personen sich in einem bestimmten Bereich aufhalten – und so zur Einhaltung der Abstandsregeln beitragen.
- Schreibtischreservierung – Kapazitätsbeschränkungen könnten auch mit den Dienstplänen für die Arbeitsplätze verknüpft werden, um ein hybrides Arbeitsmodell zu ermöglichen, bei dem die Mitarbeiter teils von zu Hause und teils im Büro arbeiten können.
- Intelligente Zugangskontrolle – Intelligente Zugangskontrollsysteme nutzen modernste Software wie Gesichtserkennungs-Tools, Wärmescanner und mobile Karten, um einen sicheren und kontaktlosen Zugang zu gewährleisten. Diese Gesichtserkennungssensoren lassen sich so anpassen, dass sie Gesichter auch dann erkennen, wenn das Tragen einer Maske vorgeschrieben ist.
- Besuchermanagement – In Büros werden häufig Besucher empfangen, seien es Auftragnehmer, Kunden oder andere externe Personen. Da Menschenansammlungen mittlerweile ein ernstes Gesundheits- und Sicherheitsrisiko darstellen, können eine Online-Registrierung, Gesichtserkennung, mobile Benachrichtigungen oder QR-Codes zur Nachverfolgung von Besuchern dazu beitragen, den Besucherstrom zu steuern, den Zugang zum Gebäude zu erleichtern und sicherzustellen, dass die Besucher jederzeit den Mindestabstand einhalten.

Die Rückkehr auf den Campus
Die „neue Normalität“ für Studierende wird auch einige Unterschiede in Bezug auf Gesundheit und Sicherheit mit sich bringen. Die Schaffung eines „Smart Campus“ wird dazu beitragen, diese Veränderungen so reibungslos wie möglich zu gestalten und einen optimierten Personenfluss zu ermöglichen, der die Sicherheit aller gewährleistet. Für alle, die auf den Campus zurückkehren, stellen wir hier einige intelligente Technologien vor, die das Gesundheits- und Sicherheitsumfeld verbessern können:
- Raumbuchung – Auf dem Campus müssen Studierende und Lehrkräfte im Laufe eines Semesters verschiedene Räumlichkeiten buchen. Dies kann für Gruppenarbeit, Mannschaftssport oder den Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden erforderlich sein. Ein intelligentes Buchungssystem bietet den Facility-Managern einen umfassenden Überblick über die Raumnutzung, einschließlich detaillierter Berichte zur Kapazität der Gebäude. So können die Campusnutzer Räume, Parkplätze, Sportplätze oder andere Einrichtungen buchen und Aktivitäten mit anderen Personen koordinieren.
- Intelligentes Reinigungsmanagement – Ein auf IoT-Sensoren basierendes Reinigungsmanagement kann Gebäudemanager auf dringende Probleme hinweisen. So können beispielsweise an Handdesinfektionsspendern angebrachte Sensoren das Personal informieren, wenn eine Nachfüllung erforderlich ist, und Sensoren an Abfallbehältern können melden, wenn diese geleert werden müssen. Auch die Überwachung der Toilettennutzung ist möglich, um die Sauberkeit zu verbessern.
Die Rückkehr ins öffentliche Leben
Ganz gleich, in welcher Lebensphase Sie sich gerade befinden – in einer Welt nach COVID bedeutet dies, dass Sie wieder regelmäßiger mit öffentlichen und privaten Gebäuden in Kontakt kommen, seien es Flughäfen, Geschäfte, Krankenhäuser oder sogar Verkehrsknotenpunkte. Für jeden Gebäudemanager sind dies einige wichtige intelligente Lösungen, die es zu berücksichtigen gilt:
- Intelligente Belüftung – Je mehr Informationen über COVID-19 bekannt werden, desto wichtiger wird eine gute Belüftung. Mithilfe von IoT-Tools lassen sich nun Daten zu CO₂-Konzentrationen und zur Raumbelegung erfassen, um daraufhin automatische Maßnahmen an Türen, Fenstern und Lüftungssystemen auszulösen.
- Zuverlässige Daten und eine zentrale Übersicht – Jede intelligente Lösung basiert auf einer soliden Datenquelle. Ganz gleich, welche Art von Gebäude Sie verwalten: Stellen Sie sicher, dass Sie Zugriff auf zuverlässige Daten haben, die regelmäßig aktualisiert werden – im Idealfall in Echtzeit. Nur so lässt sich eine gebaute Umgebung verwalten, bei der die Gesundheit und Sicherheit Ihrer Nutzer an erster Stelle stehen.
Bei Getronics arbeiten wir mit Büros, Flughäfen, Universitäten, Krankenhäusern und Eigentümern zahlreicher weiterer Immobilien zusammen, um weltweit IoT- und Smart Spaces bereitzustellen. Mit Hilfe unserer intelligenten Bausteine können Sie eine Umgebung schaffen, in der sich Ihre Mitarbeiter in einer Welt nach COVID wohl und sicher fühlen.


